Berichte

Robert Venditti & Brett Weldele am 16.10. sowie Eric Powell am 17.10.2009 im T 3

„Mittendrin statt nur dabei“ wird sich das T 3 gedacht haben und hat am Rande der Buchmesse zu gleich zwei spektakulären Signierterminen eingeladen.

Robert Venditti Brett Weldele Den Auftakt der Cross Cult Doppelspitze bildeten das „The Surrogates“ Team Robert Venditti & Brett Weldele am Freitag, dem 16.10.2009. Schon als das Kreativ-Team, das von Filip von Cross Cult begleitet wurde, ins T 3 kam, sah man ihnen an, dass sie sich auf den Signiertermin in einem Comicladen freuten. Bei allem Terminstress und Müdigkeit, die die beiden bestimmt verspürten, merkte man als Besucher des Termins schnell, dass sie in ihrem Element sowie glücklich und stolz zugleich waren, dass sie ihren Comic auf diese Weise präsentieren konnten. Robert nahm Ekki gleich auf die Seite und erkundigte sich nach Iron Man – Iron Protocols, einem One-Shot, den er für Marvel geschrieben und den er als fertiges Endprodukt noch nicht gesehen hatte.

Es dürfte selbstverständlich sein, dass auch ich mir nicht die Gelegenheit entgehen und auch diesen Comic neben den Surrogates signieren ließ.

Mit unglaublichem Tempo, aber auch mindestens ebenso unglaublicher Präzision, zauberte mir Brett „Harvey“, den Helden, der in der Verfilmung von Bruce Willis gespielt wird, in mein Sketchbuch und fügte diesem so eine weitere Perle hinzu.

Robert interessierte sich sehr, wie ich auf ihren Comic und die Signierstunde aufmerksam geworden bin. Sichtlich Spaß hatte er daran, dass ich stolz darauf war, von der limitierten Variantausgabe die Nummer 333 von 333 ergattert zu haben. Unseren kleinen Plausch nutzte Brett dazu, fleißig zu sketchen.

Den Hut ziehe ich vor Aslak aus dem Comicforum, der noch am Freitagnachmittag eigens von Wuppertal nach Frankfurt für diesen Signiertermin angereist war.

Erstaunt war ich dann bei einem Blick auf die Uhr. Aus mir noch unbekannten Gründen ist das Raum-Zeit-Kontinuum im T 3 außer Kraft gesetzt. Nur so kann ich mir jedenfalls erklären, dass nach gefühlten 15 Minuten fast zwei Stunden vergangen waren.

Eric Powell So kam es dann, dass ich noch leicht verpennt am nächsten Morgen erneut ins T 3 aufgebrochen bin. Mit Eric Powell hatte sich immerhin ein Eisner-Award (der „Comic-Oscar“) angesagt. Vor dem Termin holte ich noch Steffen und Markus ab, die sich diesen Superstar natürlich auch nicht entgehen lassen wollten. Etwas schadenfroh war ich über ihre irritierten Blicke, weil ich ausnahmsweise mal pünktlich war. Ich war wiederum mehr als nur verblüfft, wie schnell mir Eric einen Goon zeichnete, der darüber hinaus auch noch richtig gut aussah. Da Erics Zeitplan mit Terminen auf der Messe und Interviews ausgelastet war, war ein längeres Gespräch nicht möglich. Immerhin hat die Zeit ausgereicht, um zu erfahren, dass sich Eric das erste Mal in Deutschland befand und erst das dritte Mal überhaupt in Europa. Von Deutschland war er begeistert und sich sicher, dass dies nicht sein letzter Besuch gewesen sein wird. Es wäre schön, wenn ihn auch der nächste Besuch wieder ins T 3 führen sollte.

An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen aller Fans bei Andreas und Filip von Cross Cult bedanken, die diese Stars nicht nur nach Deutschland geholt haben, sondern auch bei allem Terminstress, den eine Buchmesse naturgegeben mit sich bringt, noch Zeit und Gelegenheit fanden, eine Signiertour zu organisieren. Gerade am Freitag hat man ihnen ihre Müdigkeit angesehen. Umso höher ist ihnen die Organisation der Termine anzurechnen. Der Dank gebührt natürlich auch Ekki, Wolfgang und Michelle, die vorrangig die beiden Signiertermine begleitet haben.

Ich glaube zu wissen, wer sich als nächstes im T 3 die Ehre gibt, aber ich möchte Ekkis Ankündigung nicht vorgreifen.

Kategorien:Berichte