Rezensionen

Titans 3

Titans 3

Jericho ist zurück. Der Sohn des Titans-Gegners Deathstroke war viele Jahre selbst Mitglied der Titans. Er kann fremde Körper übernehmen. Nun bewohnt er noch immer den Körper von Match, den Klon von Superboy, der wiederum selbst zur Hälfte ein Klon Superman’s war. Er bittet die Titans ihn aus dem Körper zu befreien, da er ihn selbst nicht verlassen kann. Cyborg nimmt sich ihm in seinem Labor an. Jedoch scheint Match selbst wieder die Kontrolle über seinen Körper zu übernehmen und beginnt im Titans Tower zu randalieren. Nur mit Mühe können die Mitglieder der Titans den zum Teil kryptonischen Körper in Schach zu halten. Raven gelingt es, Match’s Körper still zu legen. Cyborg kann Jericho extrahieren, während Match in Gewahrsam genommen wird. Allerdings stellte Raven fest, dass nicht Match es war, der randalierte, sondern doch Jericho. Er nutzt die Unruhe und übernimmt offenbar einen der Titans – nur ist nicht klar, welchen Titan er als Wirtskörper ausgewählt hat.

Der Titans Tower wird verriegelt. Mit Hilfe von geheimen Fragen wollen die Titans herausfinden, wessen Körper Jericho eingenommen hat. Als alle die Fragen richtig beantworten gelangt Nightwing zu dem Schluss, dass Jericho die Körper übernehmen kann, ohne dass es demjenigen bewusst ist – Jericho hätte seine Fähigkeit weiterentwickelt. Als Cyborg die Köpfe der Titans mit seinem Extraktor durchleuchten will, taucht Jericho aus dem Nichts wieder auf. In einem Kampf gegen die Titans geht er als Sieger hervor und zerstörte den neuen Tower. Nightwing liegt am Boden, als sich Jericho ihm anvertraut, dass er es nur auf ihn abgesehen und der Kampf eben gar nicht stattgefunden hätte. Stattdessen ist er noch immer in seinem Körper und hatte dessen Gehirn manipuliert, so dass der Kampf nur in Nightwing’s Unterbewusstsein stattgefunden hatte.

Währenddessen geht die Suche nach Jericho weiter. Dieser kontrolliert nun inzwischen Nightwing und berichtet diesem in dessen Geist von Erlebnissen aus seiner Kindheit. Mittlerweile haben Starfire und Beastboy mit den Star-Labors Kontakt aufgenommen, wo Match und somit auch Jericho vorher eingesessen haben. So erfahren sie, dass Jericho die Präsidentschaftskandidatin ermordet haben soll. Dieser Umstand ruft die Justice League auf den Plan, die am Titans Tower eintrifft und Jericho ausgeliefert haben will.

Jericho verrät sich aus Versehen gegenüber seinen ehemaligen Teamkameraden, die nun wissen, dass er in Nightwing ist. Kurzerhand springt er auf Flash über und versucht aus dem Tower zu entkommen, der allerdings noch immer verriegelt ist. Da Flash allerdings durch Wände vibrieren kann ist ihm die Flucht aus dem Tower doch geglückt. Außen wird Flash/Jericho bereits von Superman erwartet. Jericho springt nun von Black Canary über zur GL John Stewart mit dessen Hilfe er den anderen Helden sogar kurzzeitig Parolie bieten kann, bis es Zatanna gelingt, GL’s Ring abzuziehen. So wechselt Jericho erneut den Körper, aber wo landet er dieses Mal? Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten …

Erneut taucht in dieser Ausgabe ein alter Bekannter der Titans auf, der sich aufgrund seiner Herkunft offensichtlich nie entscheiden kann, ob er nun auf der Seite der Titans steht oder auf der Seite ihrer Gegner. Prisanterweise ist Jericho der Sohn eines der größten Gegner der Titans – Deathstroke. Leider kommen die vier in Titans 3 abgedruckten Geschichten etwas zu gestreckt daher. Das mag daran liegen, dass man die Ausgaben zur Blackest Night etwas strecken musste, der Eindruck entsteht hier zumindest etwas. Die Kernstory hätte sich auch ohne die ganze Springerei am Ende und den Auftritt der JLA auch gut auf eine bis zwei Ausgaben kürzen lassen. Zudem tritt hier erneut das Phänomen auf, dass ein Team angegriffen wird, anstatt, dass dieses die Erde oder das Universum rettet. Dagegen ist grundsätzlich sicher nichts zu sagen, allerdings war dies in den letzten Jahren sehr, um nicht zu sagen zu häufig das Konzept der Team-Serien.

Zum Artwork: In der ersten Story setzt Lopez seine Arbeit aus Titans 2 konsequent und überzeugend fort. Die drei weiteren in dieser Ausgabe abgedruckten Nummern stammen aus der Feder von Howard Porter, der meiner Meinung nach leider an frühere Erfolge (JLA Mitte der 90er) nicht mehr so recht anknüpfen kann.

Für Titans-Fans ist diese Ausgabe alleine wegen Jericho’s gestärktem Auftritt und einiger Hindergrundinfos zu seiner Vergangenheit sicher allemal eine interessante Bereicherung.

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