Rezensionen

Gotham City Sirens 02

Übersetzer: Steve Kups

Die Story geht da weiter, wo sie in Band 1 geendet hatte: Der Joker hatte das neue Versteck Catwoman’s, welches sie nun mit Poison Ivy und Harley Quinn teilte, zerstört. Catwoman heuert Jenna Duffy alias der „Zimmermann“ an, ein weiteres Mitglied aus der Wunderland-Gang, welches nun eher unfreiwillig von Autor Paul Dini rehabilitiert wird. Die geschäftstüchtige Dame ist nun für die Restauration des Verstecks der Sirens verantwortlich. Währenddessen machen sich diese auf, um sich beim Joker für die Zerstörung ihres neuen Versteckes zu „bedanken“.

Dabei stellt Harley nun schnell fest, dass es sich nicht um den echten Joker handelt, sondern dessen ersten Partner Gaggy. Es entbrennt ein Kampf zwischen den beiden Ex-Partnern des Jokers, der sich auf witzige, aber manchmal auch nachdenkliche Weise durch einen Großteil des Bandes zieht. In Flashbacks wird die Beziehung der beiden zum Joker näher beleuchtet. Eine weitere Story ist eine etwas rührselige Weihnachtsgeschichte um die Sirens, die, nachdem jede das Weihnachtsfest für sich verbringen wollte, die Sirens erkennen lässt, dass sie nun ein neues gemeinsames Leben beginnen. Hier wird auch das restaurierte Tierheim eingeweiht. In der letzten Story gerät Poison Ivy in den Verdacht, Menschen im Robinson Park zu ermorden. Es ist nun an Harley und Catwoman den wahren Schuldigen zu finden und die entführte Ivy zu befreien. Dabei arbeitet Catwoman sogar mit der Polizei Gotham’s zusammen.

Paul Dini setzt seine Rehabilitationsarbeit an Gotham’s Unterwelt fort, so gelangt dieses Mal, wie schon erwähnt, Jenna Duffy auf dessen Bewährungsliste. Auch Catwoman’s Entwicklung in Richtung Heldin wird weiter ausgebaut. Zwar gehen Dini’s Protagonistinnen hier einen deutlich anderen Weg als Batman und Co. (für Harley beispielsweise mischt auch immer der Spaß mit, während Ivy ihre Kräfte bisweilen auch zweifelhaft einsetzt), aber sie bewegen sich deutlich weg von ihrem Schurkinnen-Image. Um dies zu untermauern lässt Dini Ivy in der letzten Geschichte auch als Opfer auftreten, dessen Unschuld noch bewiesen werden muss. Guillem March’s Zeichnungen bringen die konstante Qualität aus dem ersten Band wieder. Sein dynamischer Stil passt zu den leichteren Stories Paul Dini’s. Die Weihnachtsgeschichte wurde jedoch grafisch umgesetzt von David Lopez, der sein Handwerk ebenfalls versteht. Wenngleich in diesem Band nicht so viel passiert, wie im ersten, macht dieser dennoch viel Spaß, vor allem wegen seiner abwechslungsreichen Geschichten.

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