Rezensionen

Batgirl 04: Lektionen des Schreckens

Dieser Band sammelt die US-Ausgaben 13-18 der Reihe Batgirl. Übersetzt wurden diese Ausgaben von Bat-Veteran Steve Kups.

Batgirl trifft in diesem Band auf Clayface, auf Supergirl, auf Dracula (!), auf den Grey Ghost, auf Robin und auf Klarion! Ja, genau, DER Klarion. Wer erinnert sich nicht an den blauhäutigen Hexenjungen, der einst das Young-Justice-Event “Sünden der Jugend” herauf beschworen hatte, als Jung- und Alt-Helden die Rollen getauscht hatten?! Mit eben diesem Burschen verbringt Batgirl den Valentinstag, wobei er seinen magischen Schutz-Kater verkubbeln muss.

Doch zuvor gilt es, einen matschigen Bankraub aufzuklären, was ein leichtes für Batgirl darstellen sollte. Wenn das Bat-Mädel allerdings denkt, sie könnte mit Supergirl einen ruhigen Abend im Kino verbringen, dann irrt sie sich, denn ausgerechnet hier wird ein legendärer Vampir-Graf quasi zum Leben erweckt und zwar gleich dutzende Male. Den beiden Blondinen bleibt also nichts anderes übrig, als auf Vampirjagd zu gehen.

Als auf dem Campus ein Student von einer Art Studenten-Kult in den Tod getrieben wird, fällt der Verdacht zunächst auf Batgirl, da am Tatort ein Batarang gefunden wurde. Ob es Batgirl gelingt, die Behörden von ihrer Unschuld zu überzeugen, sei an dieser Stelle nicht verraten …

Die abschließende Story hatte ich bereits eingangs erwähnt. Auch im mittlerweile 4. Band verliert die Serie nicht an ihrer Dynamik, dafür sorgt bereits die bewährte Erzählweise von Brian Q. Miller. Pere Peréz wird in diesem Band teilweise von Dustin Nguyen ersetzt, das zeichnerische Talent, das wir bereits aus der Reihe “Streets of Gotham” kennen. Zunächst, das gebe ich ehrlich zu, wirkte sein Zeichenstil hier etwas fehl am Platz, das spielt sich allerdings relativ schnell ein und spätestens bei der Klarion-Story kommen Nguyen’s Zeichnungen wieder richtig gut. Ein kleines Highlight ist der kurze Auftritt des Grey Ghost. In “Batman – The animated Series” hatte er bereits seinen Auftritt als Beschützer von Gotham und Inspiration Batman’s.

Ein zeichnerisches Highlight baut Pere Peréz in Form einer Splashpage in der ersten Geschichte ein. Wir sehen hier Batgirl in einer schwingenden Pose, welche eine Hommage auf gleich zwei legendäre Cover darstellt: zum einen selbstverständlich Detective Comics 27, den ersten Auftritt Batman’s, der auf diesem Cover, ebenfalls schwingend, einen Schurken im Schwitzkasten hat. Zum anderen spiegelt die Art, wie Batgirl den geretteten Polizisten hält, ein ebenso legendäres Cover wieder, nämlich jenes von Amazing Fantasy 15, welches sich seinerzeit ganz offensichtlich selbst am bereits erwähnten Detectiv Comics 27 orientiert hatte.

Hier ist dem Batgirl-Team insgesamt wieder eine äußerst lohnenswerte Ausgabe gelungen, welche genossen werden darf, immerhin handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Batgirl-Ära.

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