Rezensionen

Uncanny Avengers 2 – Die Apocalypse-Zwillinge

 

Die Nachwirkungen des Marvel-Events AvX, bei dem die Rächer gegen die X-Men antraten, haben das Marvel-Unversum nachhaltig verändert. Die Rächer gingen als Sieger hervor, und Cyclops ist zu einem Geächteten geworden. Dazu springen nun auch die jugendlichen X-Men aus den 60ern taufrisch durch die Welt, während andere auf der Strecke blieben.

 

Um der Welt wieder mehr Einheit zu verschaffen, und den Konflikt mit den Mutanten zu beenden, schließt sich ein ungewöhnliches Team zwischen X-Men und klasssischen Rächern zusammen. Captain America, Havok, Rogue, Scarlet Witch, Sunfire, Thor, Wasp, Wolverine und Wonder Man ziehen zusammen gegen das Böse in den Kampf, und haben dabei auch auch mit sich selbst zu kämpfen, denn das Mißtrauen sitzt tief.

 

Zuletzt traten die Helden in Age of Ultron Sonderband 2 gegen Kang und die Apocalyse-Zwillinge an. Und auch in Cable & X-Force 2 kam es zum Konflikt zwischen Cap und Havok, die beiden als Anführer in Erscheinung traten. In diesem Band wird der Kampf gegen die Apocalypse-Zwillinge nun fortgesetzt.

 

Und die beiden Schurken sind nicht dumm. Sie entwendeten Jarnbjorn, Thors mächtige Streitaxt, und tun damit, was niemand für möglich gehalten hätte. Die töten einen Celestial, ein übermächtiges, altes Wesen. Diese Aktion bleibt im Universum nicht unbeachtet, und schlimme Zeiten kommen auf die Erde zu. Die Apocalypse-Zwillinge machen nun, was ihr Name und Geburtsrecht impliziert: Sie erschaffen ihre eigenen Reiter der Apokalypse! Was haben die Rächer ihnen entgegenzusetzen?

 

Fazit:

Eine nicht ganz leichte Kost, die Rick Remender dem Leser da serviert. Es geht um nicht weniger als das Universum, und so sind viele klassische Figuren wie Apocalypse oder ein Celestial am Start, die man kennen muß, um die Geschichte vollständig zu erfassen. Fans der alten Kämpfe von Apocalypse und den X-Men oder den klassischen Episoden der Rächer im Weltraum kommen dabei voll auf ihre Kosten, doch wer sich in der Kontinuität nicht auskennt, kann schnell verwirrt werden.

 

Rick Remender hat aber zwischen all den kosmischen Bedrohungen noch genug Zeit, sich um Beziehungen der Teammitglieder zu kümmern. So einfach, wie es zum Beispiel Iron Man nach dem Civil War gemacht wurde, kommen hier die Protagonisten nicht weg. Es herrscht Zwietracht zwischen den Helden, und speziell Roque kann nicht vergessen, was gewesen ist. Auch der Machtkampf zwischen Havok und Cap wird erneut entflammt, und viele der Teammitglieder müssen sich den Schatten der Vergangenheit stellen.

 

Ausgezeichnet gefallen haben mir die Zeichnungen von Daniel Acuna. Der Spanier ist sehr von klassischen Zeichnern wie Kirby inspiriert, was bei der Darstellung des Celestials oder der Festung der Apocalypse-Zwillinge sehr deutlich wird. Und auch das Design der neuen Kostüme der Reiter der Apocalypse hätte von aus dem Kleiderschrank der New Gods kommen können. Genau der richtige Mann also bei diesem Thema.

 

Großartige Dialoge, galaktische Action und dazu passende Zeichnungen – die Uncanny Avengers stehen sinnbildlich dafür, was Marvel Now sein sollte: Großartige Unterhaltung und neue Ideen!

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