Angesehen

Angesehen: “The Return of the First Avenger”

Dieser Film wurde im Vorfeld bereits gehypt, der Trailer machte viel – viiiiiiieeeeel Appetit auf den Film und diejenigen, die den Film bereits in Previews sahen, oder am Premierentag, überschlugen sich teilweise vor Lobeshymnen. Da war die Rede davon, dass dieser Film der beste Einzeltitel des Marvel-Filmuniversums sei.

Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an “THE RETURN OF THE FIRST AVENGER”. Ich mochte bereits den ersten Teil um Captain America. Der zweite Film heißt im Original “CAPTAIN AMERICA: THE WINTER SOLDIER”. Gerade die Erwähnung des Winter Soldier’ s bereits im Titel ließ mich frohlocken, schließlich handelte es sich um eine meiner Lieblingsfiguren und einer der mir geschätzteren Storylines aus dem Hause Marvel. Demzufolge war ich anfällig für jeglichen Hype, die ersten bewegten Bilder des Winter Soldier wussten mich sofort zu begeistern.

Heute habe ich den Film endlich gesehen. “THE RETURN OF THE FIRST AVENGER” hat mir sehr gut gefallen – nicht mehr und nicht weniger. Natürlich habe ich die actiongeladenen Duelle zwischen Captain America und dem Winter Soldier genießen können.  Die Story ist durchdacht und bietet auch dem, der bereits die Vorlage aus dem Marvel-Comicuniversum kennt, noch einige Überraschungen an – gerade gegen Ende. Natürlich ist einer der Haupt-Twists, die eigentliche Identität des Winter Soldiers nämlich, für die Fans des Comics keine große Überraschung mehr, das weiß man allerdings auch vorher. Für seine 136 Minuten bietet der Film dann leider – und hier kommt etwas Kritik zum tragen – doch ein paar unnötige Längen, die den Film auf mich länger wirken ließen,  als er schließlich war. Dennoch, das was man Handlung in den einen Film gepackt hat, ist enorm und diese inhaltliche Dichte lässt sich im selben Genre meiner Meinung nach nur noch durch die DARK KNIGHT TRILOGIE schlagen.

Die “Sidekicks” des Captain waren nahezu identisch am Vorbild gewählt. Als Sidekicks bezeichne ich sie nur ungern, weil den Mitstreitern Caps einiges abverlangt wird. Captain America hat hier eine kleines aber eigenes Avengers-Team um sich. Black Widow kannte ich bereits aus zwei Marvel-Filmen davor, ihr Debüt  hatte sie hier in “IRON MAN 2”, um anschließend zum Team “THE AVENGERS” zu stoßen.  Der Falcon hingegen debütiert hier im Film-Universum Marvel’ s. Sofort geht von diesem Charakter, dargestellt von Anthony Mackie, eine positive Präsenz aus, die auf ein Wiedersehen hoffen lässt.

Dass S.H.I.E.L.D. (hier wieder mit dabei: Cobie Smulders als Maria Hill), die große dicke mächtige Organisation um Nick Fury, der seit dem Start des Marvel-Filmuniversums mal mehr, mal weniger im Hintergrund werkelt, mit den Avengers über ein mächtiges Team verfügt, dies aber ob einer Bedrohung aus den eigenen Reihen nicht tut und stattdessen “nur” auf zwei der Mitglieder (Cap und Widow) zurück greift, ist mir nicht ganz schlüssig. Das kann aber auch daran liegen, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, “IRON MAN 3” und “THOR: THE DARK KINGDOM” zu sehen – Asche auf mein Haupt. Iron Man war zumindest in einem Gespräch zwischen Nick Fury und Alexander Pierce erwähnt wurden und bekommt somit einen kleinen witzigen Cameo.

Chris Evans habe ich den Steve Rogers erneut abgenommen. Er präsentiert uns einen Captain America, der sich aus seiner Sicht in der Zukunft wiederfindet und sich dort erst zurecht finden muss, ein Aspekt, der in “THE AVENGERS” logischerweise etwas zu kurz kommen musste, gemessen am Helden-Aufgebot. Hier nimmt man sich dafür die Zeit ohne den in die Zukunft katapultierten Captain lächerlich wirken zu lassen und diese Thematik zu überreizen.

Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson sind mit ihren Figuren Nick Fury und Black Widow im positiven Sinne längst verschmolzen. Robert Redford gibt den bereits erwähnten Alexander Pierce, der der Vorgesetzte Nick Fury’ s ist. Seine Figur ist eine Schlüsselfigur des Films, die er gekonnt durch den Film trägt.

Erneut muss ich anerkennen, dass Marvel hier auf dem richtigen Weg ist, seinen Figuren die bestmögliche Bühne zu bieten. Dies ist WB mit dem DC-Franchise trotz der großartigen THE DARK KNIGHT – Trilogie leider noch immer nicht gelungen, da man dort weiterhin nach einem konsequentem Weg sucht.  Wer sich bereits auf “THE AVENGERS 2” vorbereiten will, MUSS den Film “THE RETURN OF THE FIRST AVENGER” jedenfalls sehen – da führt kein Weg dran vorbei. Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt … Zwinkerndes Smiley Noch ein Tipp für die, die gar nichts verpassen wollen: Wer den Abspann komplett anschaut, wird doppelt belohnt … eine Regel bei Marvel-Filmen.

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