Rezensionen

Nailbiter 1: There will be blood (Image Comics)

Nailbiter 1: There will be blood (Image Comics)

Von Serienmördern geht eine dunkle Faszination aus. Ob Dahmer, Fritz Haarmann oder Armin Meiwes –  die Killer sind bekannter als so manch anderer Zeitgenosse. Bücher, Filme und Lieder thematisierten reale Serienmorde, und auch fiktive Geschichten zu dem Thema wie „Das Schweigen der Lämmer“ sind erfolgreich.

Der Autor Joshua Willamson, der unlängst mit „Ghosted“ bekannt wurde, erzählt mit dem Zeichner Mike Henderson eine ganz besondere Geschichte aus dem Bereich. Sie spielt in Buckaroo, Oregon, einem Kaff in der Einöde, das nichts besonders hat, wären da nicht die Serienkiller, von denen bereits ganze 16 an der Zahl Töchter und Söhne der Stadt waren.

Als ein interessierter Profiler in Buckaroo verschwindet, ist der NSA-Agent Finch einer der wenigen, die Licht in das Dunkel bringen könnte. Ihm zur Seite steht Sheriff Crane, eine hübsche Einheimische, die den Ort von Kindheit an kennt.  Doch um den Profiler zu finden müssen sie sich mit Edward Warren, dem Nailbiter, verbinden, der ebenfalls ein Serienmörder aus Buckaroo ist, aber von einer Geschworenenjury freigesprochen wurde, und nun wieder in Buckaroo lebt – trotz der verständlichen Vorbehalte gegen ihn. Doch bald geht das Morden weiter …

Fazit

Wieder einmal eine Imageserie, die mich wegen des geringen Einstiegspreises von 9,99$ für das erste Trade angefixt hat.

Sicher, das Konzept ist nicht neu, und mit der Ähnlichkeit zu „Das Schweigen der Lämmer“ (Killer hilft Ermittler) wird mehrfach kokettiert. Aber die Umsetzung ist gelungen, und bietet durch die Bandbreite an kreativen Tötungsgründen, gemischt mit Kleinstadtidylle, viel Unterhaltung für die Leser. Worauf da ganze hinausläuft lässt sich nach dem ersten Trade noch nicht ahnen, und genau so muss es sein.

Zeichner Mike Henderson hat mich gerade mit seinen finsteren Covern zur Serie gebracht, und gerade im Horrorgenre ist eine stimmige Atmosphäre sehr wichtig.

Mir gefällt diese Serie sogar noch besser als „Ghosted“. Holt Euch das Trade, etwas trockenen Rotwein, ein fast rohes Steak, etwas Macabre in den Lautsprechern, und lasst das Blutbad beginnen.

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