Rezensionen

Trigan 2 – Die Invasoren aus dem All (Panini Comics)

Trigan 2 – Die Invasoren aus dem All | Panini Comics | 56 Seiten – Hardcover | 14,99 €

Die Freude in der Albenszene war gewaltig, als Panini eine neue Ausgabe der Kultserie von Don Lawrence und Mike Butterworth ankündigte. Innerhalb von kurzer Zeit ist nun auch schon die zweite Ausgabe mit dem Titel „Die Invasoren aus dem All“  erschienen, die 3 Kapitel enthält.

Der herabstürzende Mond

Auf Elekton, der Welt, auf der die Serie Trigan spielt, soll ein Mond abstürzen. Sowohl die Wissenschaftler in Trigan als auch die der Lokas stellen fest, dass das Land der Lokas getroffen werden wird, und somit die Vernichtung droht. Die Lokas entwickeln nun einen perfiden Plan. Als Flüchtlingskarawane getarnt, laufen die erbitterten Gegner von Trigo zur Stadt Trigan, um dort Hilfe zu suchen. Eines Nachts aber greifen sie ihre Helfer an, und überwältigen sie, um die Stadt einzunehmen. Trigo selbst will nun bis zum letzten Mann kämpfen, aber sein Bruder kann ihn überwältigen, und schleppt ihn aus der Stadt, denn in seinen Augen kann allein Trigo die Stadt zurückerobern. Wie kann Trigo sich gegen die Übermacht der Lokas behaupten?

Die Invasoren von Gallas

Beim Zusammenstoß von Elekton mit einem Mond kamen unliebsame Reisende mit nach Elekton, nämlich die ehemaligen Bewohner des Mondes. Aus der Asche des Mondes treten diese nun in seltsamen Fahrzeugen an die Oberfläche, um Elekton zu erobern. Doch die Fremden gehen nicht mit Waffen gegen die Bevölkerung vor, sondern mit einer Art Psychostrahl, der die Beeinflussten in den Suizid treibt. Und die Fahrzeuge der Aliens scheinen unzerstörbar…

Land ohne Wiederkehr

In der Legende kann derjenige, der den Fluss Pyx kurz vor seinem Tod mit einem geschmückten Boot bereist, in das Paradies einfahren, und das beschließt auch Perik, der einflußreichste Wissenschaftler Trigans. Und so fährt der alte Mann mit einem mit Gold und Diamanten besetzten Boot den Pyx hinab, doch das Paradies sieht anders aus, als Perik sich das vorgestellt hat…

Fazit

Wie schon in Band 1 trumpft sie Serie mit den großartigen, sehr klassischen Zeichnungen von Don Lawrence auf. Die Geschichte lebt von dem Gegensatz von einer Welt, die sowohl mittelalterliche Elemente als auch Science Fiction vereinigt. Die eine Partei kommt auf Pferden geritten, die andere fliegt in Jets, und nicht selten wird mit Strahlenwaffen gegen Schwerter gekämpft – auf Elekton nicht ungewöhnlich.

Mehr als im ersten Band sind die jungen Janno und Keren zu sehen, ein geschickter Schachzug von Butterworth, denn neben dem Archetyp des Helden Trigo stellen die beiden gute Identifikationsfiguren für den meist männlichen Jugendlichen da, der damals die Zielgruppe war, ähnlich wie bei Batman und Robin.  Natürlich wird es auch hier wieder Kritiken an der einen oder anderen Logikfalle oder auch an wissenschaftlichen Zusammenhängen geben. Mir ist dafür die Zeit jedoch zu schade, denn Lawrence und Butterworth wollten damit unterhalten, und nicht eine Doktorarbeit schreiben. Und der Erfolg gibt ihnen Recht.

Erneut enthält der Band eine Menge an Bonusmaterial und viele Hintergrundinformationen zu den Künstlern, der Veröffentlichungsweise etc. Jedes einzelne Kapitel wird darin näher erklärt, speziell die Anspielungen und Inspirationen, die hier wieder sehr deutlich sind, z.B. sehr offensichtlich beim Fluss Pyx, welcher dem Styx aus der griechischen Sagenwelt angelehnt ist.

Für mich ist es eine Freude, die Welt von Elekton zum ersten Mal zu entdecken, vielleicht gerade weil sie ein bisschen cheesy ist.

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