Rezensionen

Crossed + Einhundert Band 3 (Panini Comics)


Mit dem dritten Band findet die Serie „Crossed + Einhundert“ ihr Ende, zumindest vorläufig. Das Konzept der Serie zu betrachten, was 100 Jahre nach dem Beginn der Geschehnisse mit den Gefirmten (eine Art Zombies auf Speed und Viagra) passiert, stammt von Alan Moore, der feststellte, dass die Lebenszeit der Gefirmten bei dem von gewalttätigen Lebensstil nicht lang sein kann. Die Serie wurde von Autor Simon Spurrier weitergeschrieben, und schnell wurde klar, dass es bei den Gefirmten doch noch einige schlauere Kandidaten gibt, die verdeckt und von den normalen Menschen unentdeckt ihre eigenen Pläne verfolgen.

Die Protagonistin Future Taylor, zuständig für Recherchen und Archiv, konnte einige Erkenntnisse über die Feinde erlangen, und so kam es im letzten Band zu einer Auseinandersetzung mit den alten Feinden, bei der Future knapp überleben konnte. Im aktuellen Band gibt es wieder einen Zeitsprung, in der wir die Mutterfreuden (?) mit der Archivarin und ihrem Partner teilen können.

Nach wie vor ist der Aufbau eines guten Funknetzes wichtig, und auch die Ausrottung weiterer Nester von Gefirmten wird von der schlagenden Truppe vorangetrieben. Future selbst hat dazu eine eigene Meinung, beschäftigt sich aber hauptsächlich mir der Entschlüsselung eines Vermächtnisses des „Gründungsvaters“ der schlaueren Gefirmten, welches dieser vor seinem Tode codiert hat, allerdings mit einen ansteigenden Schwierigkeitsgrad. Als sie kurz vor des Rätsels Lösung steht, bekommt sie eine blutige Botschaft zugestellt…


Fazit

Im vorerst letzten Band des Ablegers der regulären Crossed-Serie werden endlich einige Fragen beantwortet, aber gleichsam auch weitere Fragen aufgeworfen. Das Ende ist gut geeignet, um bei Bedarf noch mal weiter geführt werden zu können. Die Geschichte an sich hat mir dabei viel Spaß gemacht, gerade die ein oder andere Wendung war so nicht vorhersehbar.

Auch die beiden Zeichner Rafael Ortiz und Rafael Tunica haben den typischen Look von Crossed so gut eingefangen, dass mir der Zeichnerwechsel beim Lesen zunächst nicht aufgefallen ist.

Mein Problem ist nach wie vor die Sprache, und auch wenn ich lese dass anderen diese gar keine Probleme macht, ich komme damit sehr schlecht zurecht. Ich muss mich zu sehr auf die Übersetzung in heutige Sprachgewohnheiten konzentrieren, was wiederum meinen Lesefluss hemmt. Bei einer Sammelausgabe in „normaler“ Sprache wäre ich sofort dabei.

Daher Tipp für alle die überlegen, die Serie zu lesen: Einfach mal eine Leseprobe anschauen oder reinblättern, ob man damit zurechtkommt.

Bleibt zu hoffen, dass das Konzept doch noch einmal fortgeführt wird.

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