Rezensionen

No World 1 (Aspen)


No World 1 nicht gelesen? No way!

Michael Turner hat unvergessliche moderne Comicserien wie Fathom und Soulfire geschaffen, die seit 2003 auch im eigenen Verlag Aspen MLT veröffentlicht werden. Das Aspen Universum hat sich im Laufe der Jahre weiter entwickelt. Michael Turner ist leider verstorben. Sein Erbe lebt weiter.

Zuletzt war das Crossoverevent Aspen Universe Revelations erschienen.

©2017 Aspen MLT Inc

©2017 Aspen MLT Inc

Nun ist danach frisch No World #1 von Autor Scott Lobdell und Zeichner Jordan Gunderson erschienen. Ich habe es mir auch zugelegt, einfach weil es auch ins Aspen Universe gehört. Das Revelations-Crossover habe ich noch gar nicht gelesen, steht noch aus. So wie auch einige Soulfire Volumes. Ich bin bei Soulfire jetzt spontan bei der aktuellen All New Soulfire-Reihe trotz Lücke wieder an Board gegangen, liest sich gut. Und man ist wieder bei den bekannten vor Jahren lieb gewonnen Charakteren, folgt ihnen und will mehr erfahren, wie es beispielsweise um Rainier steht.

Aber in No World wollte ich nur schon Mal kurz rein schnuppern.

Hoawow! Man, ist das ein actiongeladener, geiler Comic!

Ich habe es in einem Rutsch gleich komplett durch gelesen, von der ersten bis zur letzten Heftseite.

Die Action, das Storytelling und die Zeichnungen ziehen einen sofort tief mit rein an die Schauplätze und was dort passiert.

©2017 Aspen MLT Inc

©2017 Aspen MLT Inc

In einer großen Halle scheint sich ein Massaker-Flashmob abzuspielen. Das sehen wir Leser auf den ersten Seiten und die zwei Angestellten Hank und Miya abends in einem Schnellrestaurant in hinterster Einöde im TV. Ein Motorrad kommt an, eine heiße Braut steigt ab, tritt ein und bestellt einen Tee, nuschelt was von, dass die Nachrichten nicht die ganze Wahrheit erzählen. Als die strange Frau gebeten wird zu gehen, möchte sie das nicht ohne Miya tun. Öh. Hank setzt zum Eingreifen an, kommt aber nicht dazu, da vor den Glasfronten draussen das Maschinengewehrfeuer auf sie eröffnet wird. Die Action bricht los und nimmt nicht nur die drei mit sondern auch mich – durch bis „to be continued“.

Dann gibt es als Bonusmaterial eine kleine Vorschau auf Heft 2 und die Rubrik „Building The World of No World“ mit Einblicken des Zeichners in seine Charakterstudien. Zwischendrin zieht sich durchs Heft ganzseitige Anzeigen zu anderen Aspen-Comics, was überhaupt nicht stört, weil hier ja z.B. Fathom und Soulfire beworben wird.

Dieses erste von 6 Heften von No World überzeugt und weckt Ungeduld, aber es geht ja in einem Monat weiter. Es hat ein plakatives schönes Cover, hat die eindeutige, übersichtliche Nummerierung auf dem Cover*, hat alle Credits übersichtlich gelistet**, ist ordentlich aufgemacht, sauber gedruckt und bietet zum Ausklang nicht nur die Vorschau sondern auch ansprechend aufbereitetes Bonusmaterial à la Aspen. Denn so sehen Aspen Hefte zur Zeit alle aus.

*, ** Auf dem US-Markt herrscht eine Variantcoverkultur, die von Fans durchaus gepflegt wird. Es gibt beispielsweise auch das Cover E: No World #1 Copy Incv Turner. Als Sammler möchte man schon gerne wissen, welches Cover vorliegt und welche anderen es noch gibt, was nicht immer ganz einfach ist. Bei Aspen Comicheften ist auf dem Titel auch die Coverausgabe mit angegeben, die durchnummeriert sind. Und auf der ersten Heftinnenseite bei den Credits sind nicht nur alle Cover mit Künstler aufgeführt, sondern es sind auch die Cover alle in klein mitabgebildet. Hier wird auf die Bedürfnisse der Fans eingegangen. Sehr schön.

Leger Legende

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