Rezensionen

Superman Sonderband 1 – Der Sohn von Superman (Panini Comics)

Superman Sonderband 1 – Der Sohn von Superman | Panini Comics | 132 Seiten – Softcover | 14,99 €

„Die Wiedergeburt des DC-Universum“ und „Rebirth“ und „Perfekt für neue Leser“ prangt auf dem Cover und der Rückseite des Superman Sonderbandes der vor mir liegt. Wollen wir doch mal schauen ob das bei mir, der New 52 größtenteils ignoriert hat, auch wirklich zutrifft.

Das Kreativteam mit Peter J. Tomasi, Patrick Gleason, Jorge Jiminez und Dough Mahnke ließ mich dann doch mal aufhorchen, und als ich dann den Schnelldurchlauf der Ereignisse aus New 52 zu lesen bekam, kam ich nicht umhin, diese Serie zu lesen.

Der Supermann aus New 52 war im Kampf getötet worden, doch ein anderer Superman aus einer Parallelwelt lebt verdeckt mit seiner Frau Lois und seinem Sohn Jon unter falschen Namen auf dem Land – natürlich auf einer Farm. Der kleine Jon ist halb Mensch, halb Kryptonier, und hat ein ordentliches Maß an Kräften von seinem Daddy geerbt. Doch die Kontrolle dieser Fähigkeit ist nicht leicht, und schnell passiert ein Unglück, wenn man die übermenschliche Stärke oder den Hitzeblick nicht beherrscht.

Auch die Justice League hat den „anderen“ Superman und seine Familie im Blick, schließlich gibt es wenige auf Erden, die Kräfte auf Kryptonier-Level haben, und so könnte man den Stählern sowohl für eine große Hilfe, aber auch für eine große Gefahr halten.

Zu allem Überfluss steht ein alter, gefährlicher Gegner Supermans auf der Matte, um seine mit seinen gefährlichen Plänen die Familie des Stählernen anzugreifen…


Fazit

Ich persönlich hatte mit dem Wiedereinstieg in der Serie keine Probleme, und auch für Neuleser könnte dies tatsächlich ein guter Zeitpunkt zum Einstieg sein. Hier sind die Fakten, Supie hat Lois geheiratet und einen Sohn, sie wohnen auf dem Land, zack. Okay, ich gebe zu, diese Konstellation gefällt mir vor allem deshalb so gut, weil dieses ständige hin und her mit Lois nun hoffentlich ein Ende hat, und etwas neues, glaubwürdiges erzählt wird. Ja, so hätte eine Familie mit Clark und Lois aussehen können. Auch Jon macht einen netten Eindruck, und wird nicht so nervig dargestellt wie z.B. Damian Wayne. Es gibt sogar ein neugieriges Nachbarsmädchen, bei der Erinnerungen an Lana Lang wach werden. Fanservice gibt es auch für all jene, die das DC-Universum aus der Zeit mochten, wo hierzulande noch Dino Comics auf dem Cover stand. So gibt es ein Wiedersehen mit Supermans Fan Bibbo, und auch Hacken aus Hitman bekommt seinen Auftritt, ebenso wie weitere Figuren aus dieser Epoche. Auch die Zeichnungen und Farben sind an diese Phase angelehnt. Klasse ist z.B. die spooky Darstellung von Batman, wenn er Jon ansieht. Die steckt noch einiges unter der Oberfläche, was dringend raus muss.

Ich sehe daher die Serie und natürlich die ganze Entwicklung von Rebirth als Entgegenkommen für die Fans, die DC aufgrund immer wieder neuer Resets und Krisen verloren hat. Zumindest hat DC es geschafft, bei jemanden, der immer weniger Superheldencomics gelesen hat, neues Interesse zu wecken. Möge das so bleiben und nicht wie bei New 52 schnell in die Belanglosigkeit abdriften. Die Voraussetzungen dafür sind auf jeden Fall schon mal gut.

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