Rezensionen

Trigan 11 – Im Visier der Verräter (Panini Comics)

Trigan 11 – Im Visier der Verräter | Panini Comics | Album – 84 Seiten – 16,99 €

In der elften Ausgabe von Paninis Neuauflage der Serie „Trigan“ von Autor Mike Butterworth und Zeichnerlegende Don Lawrence sind 4 Geschichten aus den Originalausgaben „Look and Learn“ 496 bis 526 aus dem Jahren 1970 bis 1971 enthalten.

Episode 28: Der Duplikator

Robi, ein Wissenschaftsstudent, schafft es durch etwas Trickserei, bei Perik, Trigans größten Wissenschaftler, als Assistent unterzukommen. Wie so oft ist es eine Maschine von Perik, die Unheil über das Reich bringt.  Das Genie hat versucht einen Teleporter zu erfinden, aber die Arbeiten zwischenzeitlich abgebrochen. Was liegt da näher, als den Assistenten daran arbeiten zu lassen. Robi stellt schnell fest, dass die Maschine keinesfalls zum beamen geeignet ist, man aber mit ihrer Hilfe Materie duplizieren kann – und zwar genau einmal. Klar, dass er das nicht zum Wohle des Volkes einsetzen will.

Episode 29: Die Maskierten

Bei den Maskierten handelt es sich um eine Gruppe Verbrecher in Anzügen mit Helmen, auf die selbst Mysterio und Red Hood eifersüchtig wären. Immer wieder schlagen sie zu, rauben die Bürger aus, und schrecken auch vor Sprengstoff nicht zurück, um ihrer dunklen Ziele zu erreichen. Trigo ist außer sich, weil seine Exekutive es nicht fähig ist die Übeltäter dingfest zu machen. Nachdem Keren und sogar Rofa plötzlich verschwinden begibt sich der Kaiser selbst auf die Suche nach den Kriminellen, doch des Rätsels Lösung hätte er nicht so erwartet…

Episode 30: Der Gefangene von Zerss

Das triganische Justizsystem hat sich für den „gefährlichsten Mann des Planeten“ etwas Besonderes einfallen lassen. Dieser kommt nicht etwa zum Schuften in die Minen, sondern eigens für ihn wurde ein Spezialgefängnis ersonnen, das denn Überverbrecher halten soll. Das gelingt offenbar ganz gut, denn um ihn zu befreien wird Perik, der geniale Wissenschaftler, erpresst, der einen Weg ersinnen soll, um aus dem Supergefängnis auszubrechen. Als der Insasse frei ist kennt er nur ein Ziel – er will Kaiser an Stelle des Kaisers werden!


Fazit

Als regelmäßiger Leser von Trigan ist man ja Logiklöcher gewohnt, und Autor Mike Butterworth hat davon wieder reichlich im Plot untergebracht. Diese werden in den redaktionellen Seiten zu jedem Kapitel wieder mal sehr informativ besprochen. Ich wünschte, dass alle klassischen Serien solch eine Bearbeitung hätten, weil gerade beim Jahrzehnte alten Serie die Entstehungsarten, Hintergründe und Intentionen für den Leser schwerer zu erschließen sind als bei neuem Material.

An den Zeichnungen, bei den meisten sicherlich der Hauptgrund um die Serie zu lesen, gibt es wie immer nichts zu meckern. Lediglich einige wenige Seiten haben nicht die 100%tige Qualität, was daran liegt, dass manche Originale schlicht und einfach verschwunden waren, und man die Seiten auf andere Arten bekommen musste.

Trigan ist und bleibt eine Serie die in keiner Sammlung von Liebhabern klassischer Zeichnungen fehlen darf.

Kategorien:Rezensionen

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2 replies »

  1. Danke für die Information zu der unterschiedlichen Druckqualität, ist mir auch aufgefallen und ich dachte, dass man entweder nachlässig gescannt hat oder auch die Originale schon unterschiedlich gut gezeichnet worden sind.

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