Rezensionen

Superman Sonderband 2 – Supersöhne (Panini Comics)

Superman Sonderband 2 – Supersöhne | Panini Comics | 156 Seiten – Softcover – 16,99 €

Unlängst ist das DC-Universum massiv erschüttert worden. Die Folge war „Die Wiedergeburt des DC-Universum“ oder kurz „Rebirth“. Im Falle von Superman waren die Veränderungen besonders groß.

Der Superman aus New 52 war im Kampf getötet worden, doch ein anderer Superman aus einer Parallelwelt lebte verdeckt mit seiner Frau Lois und seinem Sohn Jon unter falschen Namen auf dem Land – natürlich auf einer Farm. Der kleine Jon ist halb Mensch, halb Kryptonier, und hat ein ordentliches Maß an Kräften von seinem Daddy geerbt. Doch die Kontrolle dieser Fähigkeit ist nicht leicht, und schnell passiert ein Unglück, wenn man die übermenschliche Stärke oder den Hitzeblick nicht beherrscht. Gerade der Justice League, allen voran Oberverdachtsschöpfer Batman war dies ein Dorn im Auge. Doch der neue Superman, der sich Clark Smith nennt, kann langsam aber sicher ihr Vertrauen gewinnen.

In diesem Band werden wir Zeuge, wie Familie Smith den örtlichen Rummel besucht, was natürlich nicht ohne Komplikationen abgeht.

Abgesehen davon verschlägt es Clark und Jon auf eine nicht ganz so einsame Insel, auf der sich neben allerlei ungewöhnlichen Kreaturen auch die Losers (in der DC Variante aus Star Spangled Stories) tummeln, bzw. was von ihnen übrig ist.

Die Beziehung von Jon und Batmans wiedererweckten Sohn Damien war von Anfang unter keinem guten Stern, und die beiden Supersöhne treffen auch hier sehr actionreich aufeinander. Mit dabei sind auch die restlichen Teen Titans.

Zu guter Letzt gibt es einen Gastauftritt der besonderen Art. Superman trifft auf Swamp-Thing. Wird sich der Stählerne gegen das Sumpfding durchsetzen?


Fazit

Das Kreativteam mit Peter J. Tomasi, Patrick Gleason, Jorge Jiminez und Dough Mahnke hat hier wieder ausgezeichnete Arbeit geleistet. Nach einigen Enttäuschungen in den letzten Jahren dachte ich eigentlich ich wäre durch mit DC, aber diese liebevoll gemachte Serie beweist das Gegenteil.

Peter J. Tomasi schafft eine schöne Balance zwischen Charaktermomenten und Action, und zeigt, dass er viel für klassisches DC-Material übrig hat, sei es durch bei dem Treffen mit den Losers, die z.B. bei Neue Horizonte von Darwyn Cooke gezeigt wurden, oder auch bei Swamp-Thing, welches ja recht früh mit dem Kryptonier in Berührung kam (bzw. einer anderen Version von Superman).

Viel Spaß macht es auch, Jonathan zuzusehen. Während Damien Wayne meist eher als Unsympath rüberkommt, strahlt der Halb-Kryptonier mit der Sonne um die Wette, und setzt somit die Gegensätze zwischen Superman und Batman auch eine Generation später ins rechte Licht.

Lesenswert auch wieder die „Stählernen Neuigkeiten“ von Kollege Heiß, der viele Hintergrundinfos liefert.

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