Rezensionen

All Star Batman #2 – Die Enden der Welt (Panini Comics)


Auch im zweiten Band von All Star Batman ist wieder Scott Snyder als Autor am Start. Dieser sollte jedem Batman-Leser ein Begriff sein, der sich in letzter Zeit mit der Heftserie beschäftigt hat. Ich muss zugeben, bei Band #1 war es jedoch John Romitha Junior, der mich zugreifen ließ, in Band 2 ist dieser jedoch nicht mit dabei, sondern Jock, Tula Lotay, Declan Shalvey, Franceso Francavilla und Guiseppe Camuncoli.

Das Motto „All Star Batman“ ist auch hier wieder Programm, denn wieder lässt Snyder den dunklen Ritter auf viele bekannte Schurken treffen, die ihm das Leben schwermachen. So treffen Batman und sein neuer Sidekick Duke u.a auf Mr. Freeze, Poison Ivy und Zsasz.

Mr. Freeze beispielsweise hat die Idee einen urzeitlichen Bazillus in der Arktis zu bergen, um die Menschheit ins Verderben zu stürzen. Klar, dass Bruce ihn das nicht machen lässt, und sich selbst auf den Weg dorthin macht, um das Unheil zu verhindern.
Obwohl Batman Freeze ausschalten kann, kommt doch noch etwas von der eingefrorenen Seuche in die Staaten, und so muss Batman die Hilfe von Poison Ivy in Anspruch nehmen. Ich sag nur: alte Liebe rostet nicht.

Danach gibt es ein Treffen mit Mitgliedern der Batfamilie, z.B. Dick oder Barbara. Doch auch hier ist nichts wie es scheint, und wenn eine große Anzahl von Kopfbedeckungen die Runde macht, weiß der geneigte Leser, wie der Hase läuft.

Wie bei Snyder üblich gibt es viele Hinweise, Wege und Irrwege. Die finale Antwort, wer das große Mastermind ist, wird es erst in Band 3 geben. Man kann aber auch mit den einzelnen Kapiteln Spaß haben, denn gerade durch die wechselnden Zeichner wirken sie sehr eigenständig, obwohl sie das gewiss nicht sind. In der Vergangenheit hatte ich öfters die Werke von Snyder mehrfach zu lesen, da man oft erst am Ende die genauen Zusammenhänge erkennt. Bei mir zumindest wird dies auch hier der Fall sein. Definitiv kein Comic zum nebenbei lesen oder für Neulinge.

Gesammelt ist auch die komplette Nebengeschichte um Duke Thomas, die in den US-Heften 1-9 in kleinen Kapiteln erschien. Eine gute Entscheidung, am Stück bleibt doch mehr hängen, und um den neuen Charakter einschätzen zu können, ist sein hier gezeigter Hintergrund (Stichwort: Eltern) mehr als wichtig. Mir war die Figur vorher etwas suspekt, aber durch diese Episode ist sie mir vertrauter geworden.

Insgesamt ein guter Band, wenn man mit Snyder verschachtelter, selbstreferentielle Erzählweise etwas anfangen kann, und etwas Überblick hat, was in den letzten Jahren in Gotham so los war.

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