Hinweis

Savage Sword of Conan 2: Der Spieler (Panini)

Die aktuelle laufende Serie „Savage Sword of Conan“ enthält neben Kurzgeschichten mit dem Umfang von einem US-Heft auch Mehrteiler von bis zu drei Heften. In diesem Band sind die US-Hefte 6-12 enthalten, also die Erzählungen „Des Freiers Rache“, „Der Spieler“ 1- 3 sowie „Dunkle Höhle, dunkler Kristall“ 1 – 2 und „Conan der Sucher“.

Des Freiers Rache

Der Cimmerier hat den falschen Mann getötet. Dessen Bruder schafft es, Conan zu überlisten, und so verschlägt es Conan in eine Arena, in der er mit vielen anderen um sein Leben kämpfen muss. Doch niemand sollte der Zorn des Barbaren unterschätzen.

Der Spieler

Eigentlich sollte er nur der Leibwächter sein, aber als sein Auftraggeber stirbt, muss Conan in einem tödlichen Kartenspiel seinen Platz einnehmen. Die Mischung zwischen „Casino Royal“ und Jabbas Rancor Pit, erdacht von Jim Zub und gezeichnet von Pat Zircher, zeigt eindrucksvoll die Atmosphäre im sündigen Shadizar.

Dunkle Höhle, dunkler Kristall

In Ghulistan wird Conan engagiert, er soll den Bruder seiner schönen Auftraggeberin finden, der sich auf einer Schatzsuche vermutlich in Gefahr befindet. Doch als die Reisegruppe überfallen wird,stellt sich heraus, dass Conan wieder mal hereingelegt wurde.

Conan der Sucher

Conan hat ein Herz für die Schwachen, und so freundet er sich mit Tama, einem Waisenmädchen, an, dass auf den Straßen der kothischen Berge für sich selbst sorgen muss. Als Tama von fremden entführt wird, macht sich der Cimmerier auf, um die Kleine zu retten.

Fazit

Das schöne an Sammlungen von Kurzgeschichten ist, dass die Handlung nicht unnötig in die Länge gezogen wird, und die Autoren auf den Punkt kommen müssen. Klar wäre es möglich gewesen „Der Spieler“ auf 6 Hefte zu dehnen, aber so ist die Story eben so lang, wie sie sein muss.

Optisch fand ich die Zeichnungen von Luke Ross in „Des Freiers Rache“, am überzeugendsten, kommt er doch meiner Vorstellung von Conan am nächsten. Aber auch „Conan der Spieler“ ist sehr schön anzusehen, was nicht nur an den Zeichnungen von Patch Zircher liegt, sondern auch an der Kolorierung, die er, ebenso wie Luke Ross, selbst gemacht hat.  Das wirkt „Dunkle Höhle, dunkler Kristall“ (Zeichnungen Alan Davis , Farben Cam Smith) leider nicht so stimmig. Da wäre eine etwas dunklere Atmosphäre besser gewesen, so wirkt das ganze optisch wie aus den 90ern. Andrea de Vito glänz im letzten Teil noch mal mit vielen, teils verspielten Details.

Der Band kann unabhängig von Band 1 gelesen werden, und ist eine schöne Erweiterung für jede Conan-Sammlung. Wer Spaß an dem schwertschwingenden Barbaren von Robert E. Howard hat, kann bedenkenlos zugreifen, denn hier bekommt man genau das, was man erwartet: wilde Kämpfe, List und Verrat, Ehre unter Dieben und unbändige Wut.

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