Rezensionen

Black Hammer / Justice League (Dark Horse)

Jeff Lemire hat mit seinem Black Hammer Universum viele Comicleser berührt. Sein Umgang mit der etwas in die Jahre gekommenen Superheldenthematik, die vielen frischen Ideen aber auch Hommagen an das Genre verbunden mit seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Erzähler machten Black Hammer zu etwas Besonderen. Kann das Crossover mit DC’s Justice League da mithalten?

Handlung

Die Grundlage von Crossovern ist die Interaktion verschiedener Figuren, die sich sonst eher selten begegnen. Hier werden jedoch die Helden aus dem BH-Universum zunächst mit einigen aus dem DC-Universum getauscht, d.h. Supie, Bats, Wonder Woman und Cyborg nebst Flash verschlägt es zur „Farm“, und deren Bewohner aus dem Black Hammer Universum landen in Metropolis, wo sie sich mit dem Riesen-Seestern Starro herumschlagen müssen. Keine der beiden Gruppen weiß, was den Tausch verursacht hat, und so beginnen die Nachforschungen, was ja auf der Farm wie wir wissen zu wenig führen kann. Doch in Metropolis bleibt das gleichzeitige Auftauchen von Golden Gail und Co. von den verbliebenen DC-Helden nicht unbemerkt, und so kommt es neben anderen JL-Mitgliedern auch zu Treffen mit dem Green Lantern Corps und Bizarro…

Fazit

Das Crossover hat einige gute und lustige Momente, die aber naturgemäß meist von Golden Gail verursacht werden. Deren übliche Gags mit Alkohol, Flüchen und Aufreißversuchen hat man von ihr ja schon zu Genüge gesehen. Wie üblich kommt es zu Auseinandersetzungen wegen Missverständnissen, man rauft sich zusammen, kämpft gegen den eigentlichen Gegner… das Szenario hätte also jeder Comicfan schreiben können, der mindestens eine Longbox gefüllt hat. Da meine Erwartungen an Lemire stets hoch sind, wurden sie hier leider nicht erfüllt. Das Treffen fühlt sich nicht richtig an, gerade die Konfrontation mit dem jeweiligen Pendant (z.B. Barbalien/ Martian Manhunter) hätte knackiger sein müssen. Gerade da wäre mehr drin gewesen.

Da hatte ich mit einigen der Cover, die nicht immer die wahre Handlung zeigen, mehr Spaß. Die Zeichnungen von Michael Walsh sind bestenfalls solide, auch hier fehlt mir das gewisse Etwas.

Natürlich kann man sich den HC aus Komplettierungsgründen ins Regal stellen, muss man aber nicht.

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