Kategorie: Rezensionen

Trigan 17 – Eine Welt in Gefahr (Panini Comics)

In der vorletzten Ausgabe von Paninis Neuauflage der Serie „Trigan“ von Autor Mike Butterworth und Zeichnerlegende Don Lawrence sind 5 Geschichten aus den Originalausgaben „Look and Learn“ 718 bis 752 aus dem Jahren 1975 bis 1976 enthalten. Alternative Cover sind in diesem Band nicht dabei, dafür hat er aber ganze 79 Seiten. Immer wieder gut sind die redaktionellen Texte zu jeder Episode mit viel Hintergrundwissen. So stell ich mir eine gute Neuauflage vor.

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Batman – Der weiße Ritter (Panini Comics)

Die Prämisse von „Der weiße Ritter“ ist denkbar einfach – dem dunklen Ritter wird ein weißer Gegenpart gegenübergestellt. Und der klassische Antagonist Batmans ist der Joker. In dieser Geschichte wurde der Joker geheilt, und macht sich auf, um in seinem nicht-wahnsinnigen Ich als Jack Napier gegen die Fledermaus anzutreten. Batman selbst ist, wie im regulären DC-Universum auch, immer getriebener geworden, und der Kampf gegen das Verbrechen, speziell die eigene Schurkenriege, forderte immer mehr Kolleteralschäden.

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Die Nektons – Abenteurer der Tiefe (Dani Books)

Auf den ersten Seiten der Kapitel 1, 2 und 4 blicken Fischer und Inselbewohner an den Ufern der rauhen See erschrocken auf’s Meer hinaus. Welches Unheil wird auf sie hereinbrechen? Das gilt es für die routinierte Forscherfamilie Mama Kaiko, Papa William, den aufgeweckten Sohn Ant und die Teenagerschwester Fontaine mit ihrem Tiefsee-Uboot Arronax herauszufinden. Denn dieser Comic für die ganze Familie präsentiert passenderweise eine ganze Familie – die Nektons. Kinderfreundlich, selbstbewußt und frech tauchen sie mit ihrem Tiefsee-Uboot souverän in die Tiefe.

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Karl der Wikinger 5 – Die Festung des Todes (Panini Comics)

Die Serie „Karl der Wikinger“ erschien Anfang der 60er als Fortsetzungsgeschichte in einem britischen Magazin, wurde aber unter verschiedenen weiteren Namen mehrfach danach veröffentlicht. In Deutschland trat Karl 1976 und 1977 als „Rolf“ in „Die Kämpfe der Seewölfe“ auf, und später in „Don Lawrence – The Collection“. Wie bei Trigan auch hat sich Lawrence ab und an eine Auszeit gegönnt, in der andere „seine“ Serien zeichneten. So beinhaltet dieser Band auch 3 Gastzeichnern.

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Courtney Crumrin – Die Wesen der Nacht (Dani Books)

Courtney Crumrin ist mit ihren Eltern widerwillig zum Großonkel Aloysius in eine wohlhabende Gegend in eine alte, gruselige Villa gezogen. Ihre neuen hochnäsigen Klassenkameraden in der Mittelschule haben zwar Angst vor der sagenumwobenden Geistervilla aber nicht vor Courtney. Der Klappentext trifft es mit “Statt der Kinder aus der Nachbarschaft sind nun grausige Ghule und gräuliche Geister ihre einzigen Freunde. Hmm … vielleicht wird das ja doch gar nicht so übel …”

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Black Road 1: Im Norden steht ein Kreuz (Panini Comics)

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Eine Regel, die im Comicgeschäft leider viel zu selten beherzigt wird. Wenn eine Serie erfolgreich ist, so wird die Kuh oft so lange gemolken, bis sie tot ist (ja Kirkman, ich sehe DICH an!). Glücklicherweise ist Brian Wood ein anderes Kaliber. Und so beendete er mit vor einigen Jahren die Serie Northlanders mit einem ruhmreichen Finale. Wood schaffte es seinerzeit nicht die gängigen Wikingerklischees zu bedienen, sondern richtete stets abwechslungsreich den Fokus auf die Wikingerthematik, teilweise sogar aus der Opferperspektive, und geographisch über ganz Europa verteilt. Doch das Wichtigste war, dass DMZ-Autor Brian Wood die Nordmänner glaubhaft und tiefgründig charakterisierte, und nicht nur als platte Actionfiguren mit gehörnten Helmen.

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